Willkommen auf der Startseite
Gelb-Rotes Farbenspiel beim 1:1
Geschrieben von: Ewald Wengler
Freinberg blieb auch in Peuerbach ungeschlagen, musste aber erstmals in
dieser Saison eine Gelb-Rote Karte und damit einen Platzverweis
akzeptieren. Vom Anpfiff weg entwickelte sich eine reizvolle und
intensive Partie, in der der Gastgeber zunächst ein Übergewicht hatte.
Freinberg stand aber gewohnt souverän in der Abwehr und ließ tatsächlich
nur wenige Chancen zu. Peuerbach konnte aus seinem Vorwärtsdrang
zunächst kein Kapital schlagen. Als man sich schon auf torloses Remis zur
Pause einstellte, schlug der Gastgeber über die linke Seite zu und
markierte das 1:0.
Nach dem Wechsel nahm Freinberg das Geschehen in die Hände. Man
erarbeitete sich folgerichtig die ein oder andere Chance, wobei aber
auch Peuerbach immer wieder gefährliche Aktionen einstreute. Nach gut
einer Stunde Spielzeit besorgte Scharnböck, unter dem Jubel des Teams
und der zahlreichen SVF-Fans, den verdienten Ausgleichstreffer.
Engertsberger Rene bediente über links seinen Kapitän, der gekonnt und
präzise das Leder im Tor versenkte. Das 1:1 war nun eine gute
Ausgangsposition für unser Team, das Spiel wurde hektischer, die Fouls
nahmen zu. Die ersten Karten waren fällig und auch "Gelb-Rot" wurde
gezückt. Nach einer Stunde traf es Heinzl Andy, der erst 180 Sekunden
zuvor zunächst den Gelben Karton gesehen hatte. Peuerbach hatte nun
einen Spieler mehr auf dem Feld, doch nur 10 Minuten später war die
Kräftezahl wieder ausgeglichen, denn auch der Gastgeber musste, auf
Grund einer Gelb-Roten Karte, auf einen Aktiven verzichten. Bis zum
Spielende blieb diese Begegnung spannend und hart umkämpft, das
Unentschieden war letztlich ein im Großen und Ganzen gerechtes Ergebnis.
Nächste Woche gibt Raab, der Tabellenvorletzte, seine Visitenkarte in
Freinberg ab. Sicherlich ein Gegner, den man mit der richtigen
Fanunterstützung packen kann. Der Anpfiff in Freinberg ertönt um 16 Uhr.
Für unser 1b-Team gab es beim Tabellenführer Peuerbach eine deutliche
3:0-(1:0)-Niederlage. Doch diese war durchaus bitter und auch
unglücklich. Peuerbach ging bereits nach 8 Spielminuten, mit dem
einzigen Treffer vor der Pause, in Front und schien seiner
Favoritenrolle gerecht zu werden. Doch Freinberg agierte auf Augenhöhe.
Nach dem Wechsel gab es Chancen auf beiden Seiten. Als Freinberg seine
letzten Kräfte mobilisierte schlug Peuerbach in der 87. und in der
Schlussminute erneut zu. Freinberg musste sich geschlagen geben.
Am kommenden Sonntag könnte Freinbergs Reserve mit einem Heimsieg gegen
Raab seinen dritten Rang verteidigen, dieses Spiel "steigt" um 14 Uhr.
Wir drücken unserem Team die Daumen.
War die U-17-Begegnung zwischen Raab und Freinberg bis zur Pause noch
offen, diktierten die Hausherren nach dem Wechsel das Geschehen
eindeutig. Am Ende lautete das Ergebnis schlicht und einfach 7:1(1:0)
für Raab. Gaderer Daniel markierte den Ehrentreffer des SVF zum
zwischenzeitlichen 1:4.
Eine unerwartete 0:3-Heimniederlage musste die U 14 des SVF im Spiel
gegen die Spielgemeinschaft Dorf an der Pram/Taiskirchen akzeptieren.
Bereits bis zur Pause fielen alle Treffer in dieser Partie.
Freinbergs U 12 schaffte die kleine Sensation und übernahm nach einem
2:1-(2:1)-Sieg beim SK Schärding, auf Grund der besseren Tordifferenz,
die Tabellenführung, die bisher der SK inne hatte. Die Schärdinger
gingen nach 15 Minuten in Führung, doch postwendend egalisierte Dubovski
Lukas für den SVF. 10 Minuten später stellte Gaderer Tobias auf 2:1 für
Freinberg, was gleichzeitig Halbzeit- und vielbejubelter Endstand war.
Waidmann: Eil!
Geschrieben von: Judith Kunde
Aufmerksame Beobachter konnten am 1. Mai mitten in Freinberg Zeuge eines außergewöhnlichen Naturschauspiels werden:
Einige einheimische Jäger hatte ihren natürlichen Lebensraum, den Wald, verlassen und versammelten sich frühmorgens bei strahlendem Sonnenschein auf dem Sportplatz. Drei von ihnen hatten sogar ihr jägergrünes Deckhaar gegen T-Shirt und Turnschuhe eingetauscht, was ein wahrhaft skurriler Anblick war. Diese drei Mitglieder der Jäger-Herde waren es auch, die sich dann auf der Linie formierten und plötzlich, wie von der Tarantel gestochen, losliefen, zwei vorwärts, einer rückwärts ...
Was war da los? Nun, wer dieses Spektakel live erlebt hatte, konnte im wahrsten Sinne des Wortes die Umsetzung einer Schnapsidee begutachten: Der jägernde Sportler / sportliche Jäger Thomas „Froschi“ Froschauer hatte sich am Jagerstammtisch zu der Aussage hinreißen lassen, sogar rückwärts schneller zu laufen, als die altehrwürdigen Waidmänner vorwärts. Zwei mutige Männer wollten diese Provokation nicht auf sich sitzen lassen: Pillinger Manfred und Froschi-Onkel „Datze“ Bernauer nahmen die Herausforderung an. Und so wurde das „Sportler- Revier“ an diesem Morgen von Jägern belagert, um das Wettrennen über eine Sportplatzlänge zu begutachten. Wie es ausgegangen ist? Trotz beeindruckender und ziemlich ausgefuchster (halb seitlich...) Verkehrtlauftechnik musste sich Froschi dem in überragender Tagesform gestarteten Pillinger um eine Nasenläge, vielleicht auch etwas mehr, geschlagen geben. Auch eine dreiviertelstunde Aufwärmen konnte nicht verhindern, dass der Dritte im Bunde ,Datze, dem Rennen hinterherlief. Obwohl konditionelle Schwächen deutlich wurden, gelang ihm aber der Einzug in die Medaillenränge.
Schon kurz nach dem Rennen war jegliche sportliche Konkurrenz vergessen und beim zünftigen Frühschoppen auf der Urhüttn im Weinbeißer, zu der auch die begeisterten Zuschauer eingeladen wurden, herrschte Eintracht zwischen den Dreien.
P.S. Weitere Bilder vom Ereignis sind in der Galerie zu finden.
Zeltfest 2012

Weinbeißercup 2012



